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Cactus Junges Theater
präsentiert im Rahmen von spurweXel 2010
Schrille
Stille

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Die
Stille lässt sich aus verschiedenen Perspektiven erleben. „Stille
– nein, die passt
einfach nicht zu mir“, sagt eine Hörende. „Die Stille
ist nichts Bedrohliches“, erwidert
ein gehörloses Kind in Gebärdensprache und eine schwerhörige
Jugendliche meint:
„Die Stille ist mein kleiner, privater Raum, ein Zufluchtsort, der
nur mir gehört“.
Dann fangen sie an zu erzählen, von sich und ihrem Alltag. Sie sprechen
in Gebärdensprache
und in Lautsprache – zwei Sprachen – zwei Welten?
Aus einer Geschenkbox dringt schallendes Mädchenlachen, das Lippenlesen
wird zur
Fernsehshow und die Gebärdensprache zum Spiel. Bunt, lebendig und
still wirbeln
die Welten durcheinander, finden kurz zusammen und trennen sich wieder.
Das Ensemble
nimmt das Publikum mit in die Welt der Gehörlosigkeit, das Spiel
auf der
Bühne geht weiter, doch der Ton ist aus – Stille. Nun sind
es die Hörenden, die fragen:
„Worum geht es hier gerade?“.
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Fotos: Ralf
Emmerich
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Regie:
Annette Knuf
Choreographie: Petra Wiegert
Assistenz: Johanna Joch
Bühne/Kostüme: Tina Toeberg
Technik: Moritz Hesse
Ensemble:
Clara
Schmersträter, Diana Kines,
Johanna Chachaj, Kevin Kines,
Laura Blömker, Leona Koppe,
Linda Sperling, Maren Vennemann,
Martin Heuser, Mareike Fiege,
Nele Lang, Philipp Blömker
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